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Zusammenstehen gegen rechte Hetze

Vielfalt

Die Krankenschwester Betty Rosenfeld (1907-1942) wurde in eine bürgerliche jüdische Familie in Stuttgart-West hineingeboren. 1935 wanderte sie vor der drohenden Verfolgung durch die Nationalsozialisten nach Palästina aus. Ab 1937 nahm sie als Freiwillige im Sanitätsdienst der Internationalen Brigaden am Spanischen Bürgerkrieg teil. 1942 wurde sie in Auschwitz ermordet. Ein zentraler Ort im Stuttgarter Westen soll an sie erinnern: Der Bismarck-Platz soll in Zukunft Betty-Rosenfeld-Platz heißen. Für dieses Anliegen wurden auch von SÖS-Aktiven über 1000 Unterschriften gesammelt.

Vielfalt schützen

Heute erfahren in Stuttgart Frauen mit Kopftuch, Männer mit Kippa oder dunklem Bart und Schwarze Menschen rassistische Gewalt. Besondern in Alltagssituationen werden Menschen aus unterschiedlichen Gründen diskriminiert.

Der Anteil von Menschen in Stuttgart mit Migrationshintergrund liegt bei rund 44 Prozent, unter den Jugendlichen hat jeder zweite ausländische Wurzeln. Die eingewanderten Mitmenschen tragen ganz entscheidend zum Wohlstand und zur hohen Lebensqualität bei, welche die Menschen in und um Baden‐Württembergs Hauptstadt genießen.
In Stuttgart leben Menschen aus 185 Nationen. Diese Vielfalt wollen wir schützen und für die Menschen mit Migrationsgeschichte einstehen. Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen, die vor Armut, Hunger, Klimawandel, Krieg und Gewalt fliehen, in Stuttgart eine neue Heimat finden.

Stuttgarter Stadtbürger:innenschaft einführen

SÖS fordert die Einführung einer Stuttgarter Stadtbürger:innenschaft für alle Menschen, die hier leben. Kein Mensch ist illegal! Alle Menschen sind in Stuttgart willkommen. Wir zeigen denen die rote Karte, die ihre Mitmenschen bedrohen und ausgrenzen.

Verschwörungsmythen und Nationalismus, diskriminierende Botschaften und Menschenfeindlichkeit wie etwa Rassismus, Antisemitismus und Sexismus lehnen wir ab. Auch eine Zusammenarbeit mit rassistischen und rechtsradikalen Parteien wie der AfD schließen wir aus.

Haus der Kulturen und Regebogenhaus

Um dem Erstarken menschenverachtenden Gedanken etwas Gutes entgegen zu setzen wollen wir einen massiven Ausbau der städtischen Förderprogramme für Aufklärung, Bildung und Inklusionsprojekte. Stuttgart braucht endlich ein Haus der Kulturen als sichtbares Wahrzeichen unserer weltoffenen Stadt.

Die Regenbogen Community wollen wir nicht nur am CSD in unsere Stadt feiern, sondern ihr auch im Alltag mit einem sichtbaren Regenbogenhaus eine Heimat geben.

SÖS fordert:

  • Die Einführung einer Stuttgarter Stadtbürger:innenschaft
  • Die Förderung von Vielfalt in der Stadtverwaltung und öffentlichen Daseinsvorsorge
  • Die konsequente Verfolgung und Bekämpfung von Rassismus
  • Den massiven Ausbau der Förderprogramme für Aufklärung, Bildung und Inklusionsprojekte
  • Die Einrichtung eines Regenbogenhauses für Stuttgart
  • Ein Haus der Kulturen
  • Ein Platz für Betty Rosenfeld

Kontaktpersonen für Vielfalt:

Paul Russmann

Global Denken – Lokal Handeln! Aufgewachsen bin ich am linken Niederrhein – zwischen der Kreisstadt Geldern und  Borussia Mönchengladbach. So liebe …